Die drei Knackpunkte im Altbau
- Aufbauhöhe – Türen, Treppenstufen, Fensterbänke und Übergänge begrenzen, wie hoch der neue Boden werden darf.
- Gewicht – vor allem Holzbalkendecken vertragen oft nur wenig zusätzliche Last.
- Untergrund – alte Estriche können hohl, rissig, feucht oder nicht tragfähig sein.
Erst prüfen, dann planen
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme: Wie ist die Decke aufgebaut? Ist der alte Estrich tragfähig, oder klingt er beim Abklopfen hohl? Wie groß sind die Höhenunterschiede zwischen den Räumen? Gibt es Feuchte aus dem Keller oder dem Erdreich? Beim Aufmaß messen wir die Höhen aus, prüfen den Untergrund und besprechen mit Ihnen, welche Aufbauten infrage kommen.
Bewährte Lösungen
- Leichtestrich gleicht große Höhenunterschiede aus, bettet Leitungen ein und bringt dabei wenig Gewicht auf die Decke.
- Dünnschichtige Estrichsysteme und Verbundestriche sparen Aufbauhöhe, wo der alte Untergrund tragfähig ist.
- Schnellestrich verkürzt die Zeit, in der Räume im bewohnten Haus nicht nutzbar sind.
- Flache Fußbodenheizung wie Schlüter-BEKOTEC-THERM kommt mit sehr wenig Estrich über den Heizrohren aus.
Fußbodenheizung nachrüsten – lohnt sich das?
Wer im Altbau auf eine Wärmepumpe umsteigt, profitiert von großen Heizflächen mit niedriger Vorlauftemperatur. Genau das leistet eine Fußbodenheizung. Die Herausforderung ist meist die Höhe: Klassische Heizestriche brauchen deutlich mehr Aufbau als flache Systeme. Ob sich eine Nachrüstung bei Ihnen umsetzen lässt, hängt von der verfügbaren Höhe, dem Untergrund und der Dämmung ab – wir prüfen das gern vor Ort.
Checkliste für Ihre Anfrage
- Art der Decke (Beton, Holzbalken, unbekannt) und Baujahr des Hauses
- Vorhandener Bodenaufbau – soweit bekannt
- Gewünschter Bodenbelag und ob eine Fußbodenheizung geplant ist
- Fotos von Räumen, Türschwellen und Treppenanschlüssen
- Gewünschter Zeitraum – und ob das Haus währenddessen bewohnt ist
Fotos und Pläne können Sie direkt im Anfrageformular hochladen.
Häufige Fragen
Muss der alte Estrich immer raus?
Nein. Ist er tragfähig, trocken und ausreichend eben, kann er oft bleiben und ausgeglichen werden. Hohlstellen, Risse oder Feuchte sprechen dagegen für einen neuen Aufbau.
Kann ich während der Estricharbeiten im Haus wohnen?
Häufig ja, wenn die Arbeiten raumweise geplant werden. Mit Schnellestrich sind die Räume schneller wieder nutzbar.



