Wofür Leichtestrich verwendet wird
Leichtestrich kommt dort zum Einsatz, wo die Tragfähigkeit der Decke kritisch ist oder große Höhenunterschiede ausgeglichen werden müssen. Er ist reichlich mit leichten Verdrängungskörpern angereichert. Neben Zement enthält er Zusatzmittel, die ihn leichter und in den meisten Fällen deutlich günstiger machen als einen reinen Estrich gleicher Höhe.
- Verwendung bei geringer Tragfähigkeit der Decke, z. B. Holzbalkendecken im Altbau.
- Ausgleich nahezu beliebiger Höhen am Boden – auch über Rohren und Leitungen.
- Wärmedämmung inklusive: Die leichte Körnung verbessert den Wärmeschutz.
Der typische Aufbau
Leichtestrich wird meist als gebundene Ausgleichs- und Dämmschicht eingebaut. Darauf folgen – je nach Nutzung – Trittschalldämmung und ein lastverteilender Zement- oder Anhydritestrich, auf den später der Bodenbelag kommt. So entsteht ein leichter, ebener und gedämmter Bodenaufbau.
Gut zu wissen im Altbau
Gerade bei der Sanierung älterer Häuser sind Aufbauhöhen und Gewicht oft begrenzt. Wir prüfen beim Aufmaß den Untergrund, messen die Höhen und stimmen den Aufbau so ab, dass Türen, Treppenanschlüsse und Übergänge passen. Wer zusätzlich eine Fußbodenheizung nachrüsten möchte, profitiert von besonders flachen Systemen.



