Wofür sich Zementestrich eignet
Zementestrich – Kurzzeichen CT – besteht aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser. Ausgehärtet ist er besonders widerstandsfähig gegenüber Wasser und verträgt auch hohe Temperaturschwankungen. Weil er einen sehr hohen Verschleißwiderstand hat, eignet er sich auch für stark beanspruchte Flächen: Wohnräume, Keller, Garagen, Treppenhäuser, Balkone und Terrassen.
Wir verlegen Zementestrich schwimmend auf Dämmung, auf Trennlage (PE-Folie) oder im Verbund mit dem tragenden Untergrund – im Neubau ebenso wie bei der Sanierung.
Varianten aus unserer Praxis
- Heizestrich – Estrich auf Fußbodenheizung, mit gleichmäßiger Überdeckung der Heizrohre.
- Ausgleichsestrich – gleicht Unebenheiten im Untergrund aus und schafft eine ebene Basis.
- Verbundestrich – fest mit dem Untergrund verbunden, um die Belastbarkeit zu erhöhen.
- Gefälleestrich – mit Neigung zum Ablauf, z. B. in Nassräumen, Garagen oder auf Balkonen.
- Dünnschichtige Estrichsysteme – für geringe Aufbauhöhen; häufig bei Sanierungen, um Höhe und Gewicht zu sparen.
So verlegen wir Zementestrich
- Untergrund prüfen, Höhen aufnehmen und die Oberkante am Meterriss festlegen.
- Randdämmstreifen setzen, Dämmung und Trennlage verlegen – bei Bedarf mit Fußbodenheizung.
- Estrich mit der Estrichpumpe fördern, verteilen, auf Höhe abziehen und maschinell glätten.
- Frischen Estrich in den ersten Tagen vor Zugluft, direkter Sonne und Frost schützen.
- Trocknen lassen – belegt wird erst nach bestandener Feuchtemessung.
Trocknung und Belegreife
Zementestrich ist nach etwa zwei bis drei Tagen begehbar. Belegreif ist er, wenn die Restfeuchte die Grenzwerte der DIN 18560-1 unterschreitet: 2,0 CM-% bei unbeheiztem und 1,8 CM-% bei beheiztem Estrich. Wie lange das dauert, hängt vor allem von Dicke, Lüftung und Jahreszeit ab – unser Trocknungszeit-Rechner gibt Ihnen einen ersten Richtwert.
Mit Schnellestrich oder einem Estrichbeschleuniger lässt sich die Wartezeit deutlich verkürzen – wir beraten Sie, was sich für Ihr Projekt rechnet.



